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Immobilienfinanzierung: Ein Konditionsvergleich lohnt sich auch bei historisch tiefen Zinsen

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Immobilienfinanzierung: Ein Konditionsvergleich lohnt sich auch bei historisch tiefen Zinsen

 

  • Die EZB bekräftigt ihre expansive Geldpolitik und hält damit Zinsen tief
  • Vorerst keine Trendwende in Sicht
  • Experten sehen längerfristig höhere Zinsen

 

Die EZB-Sitzung am 20. Oktober war mit Spannung und Spekulationen über ein Ende der Anleihekäufe erwartet worden. Die Zusammenkunft zeigte jedoch schnell: Große Überraschungen wird es vorerst nicht geben. EZB-Chef Mario Draghi hält sich die Türen weiter offen. Das gilt auch für die Fortführung der umstrittenen Käufe über den März 2017 hinaus. Die Transaktionen mit einem Volumen von derzeit monatlich rund 80 Milliarden Euro sollen mindestens bis zum Frühjahr laufen. Hr. Draghi ließ durchblicken, dass ein abruptes Ende der Anleihekäufe nicht zu erwarten ist, hierfür gäbe es auch keine Begründung.
Die Inflation hat zuletzt nur leicht zugelegt, was größtenteils auf höhere Ölpreise zurückzuführen ist. Auch die Arbeitsmarkterholung beschränkt sich in der Eurozone auf wenige Länder. Zweistellige Arbeitslosenquoten in den südeuropäischen Ländern versetzen die Menschen dort in alles andere als Konsumlaune. Selbst in Deutschland, der europäischen Konjunkturlokomotive, traut man der bisher positiven Entwicklung nicht uneingeschränkt, wie die jüngste Entwicklung des Konsumklimaindex der GfK zeigt. Terrorangst und Unsicherheit drücken vielerorts die Kauflaune der Bürger.
Weil die wirtschaftliche Gesamtlage nahezu unverändert ist, die Geldpolitik expansiv bleibt und viele Effekte bereits eingepreist sind, ist zumindest kurzfristig mit gleichbleibenden Zinsen zu rechnen.
EZB-Präsident Draghi hat den Märkten erneut bestätigt, dass das QE-Programm nicht abrupt beendet werden wird. Deshalb ist kurzfristig keine Zinswende im Euroland zu erwarten. Unterstützt wird diese Tendenz auch durch die amerikanische Notenbank FED, die immer noch sehr behutsam die erwarteten Zinserhöhungen diskutiert. Die Entwicklung am Zinsmarkt ist aus unserer Sicht weiter durch die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bestimmt. Die EZB hat auch nochmals bekräftigt, dass die Zinsen für längere Zeit auf diesem oder einem niedrigeren Niveau gehalten werden sollen.
Mittel- und langfristig rechnen viele Experten allerdings mit leicht steigenden Zinsen bei Immobiliendarlehen.

8. November 2016|