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DIY-Beleuchtungskonzept (Teil 2)

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DIY-Beleuchtungskonzept (Teil 2)

Wo es Licht gibt, dort sollte auch Schatten sein! Diese Tatsache ermöglicht ambitonierten Beleuchtungsdesignern eine Vielzahl an Möglichkeiten. Um dem Zufall keine Chance zu geben, haben wir die wichtigsten Tipps für die selbst gemachte und perfekte Beleuchtung zusammen gefasst.

  1. Nichts ist ärgerlicher, wie Steckdosenmangel und Verlängerungskabel-Wirrwarr! Neubau- oder Renovierungsarbeiten sollten daher genutzt werden, ausreichende Stromquellen zu integrieren, denn Kunstlicht braucht Anschluss! Ein paar Steckdosen zu viel schaden nie!
  2. Licht bringt Farben zum Strahlen – nützen Sie diese Kraft und inszenieren Sie durch Lichtakzente besondere Details bewusst!
  3. Energiesparlampen gehören unter den Schirm um ihre volle Leuchtkraft entfalten zu können. Achten Sie also beim Lampen-Kauf auf eine ausreichende Abschirmung und vor allem auch auf den Strahlwinkel der Lampe, denn nichts stört mehr als der frontal blendende Blick ins Licht.
  4. Helle Räume ohne Schatten wirken kühl, monoton und unbehaglich. Mit Lichtinseln wie Leselampe, Pendelleuchten oder indirektes Licht, können Sie dem entgegen wirken und dem Raum mehr Tiefe verleihen.
  5. Als es noch Glühbirnen gab, wusste man, welche Leuchtkraft man bei 40, 60 oder 100 Watt zu erwarten hatte. Energiesparlampen führen aber gerne in die Irre, denn 60 Watt sind nun 11 Watt und bei der 20-Watt-Sparlampe handelt es sich um die ehemalige 100 Watt Birne. Übrigens: Mit der Stimmung „warm-weiß“ sind Sie meist auf der sicheren Seite!
  6. Apropos Birnen: Die Halogenbeleuchtung ist nach wie vor die beste Wahl für die Beleuchtung all jener Orte, bei denen das Licht am längsten an bleibt, also im Vorraum, in der Küche, am Schreibtisch u. s. w.
  7. Lichterketten sind ein tolles Mittel für kleine Börserl. Mühelos angebracht verleihen sie dem Raum Akzente und Wohlfühlatmosphäre.
  8. Auch Außenbereiche sollten beleuchtungstechnisch nicht unterschätzt werden, denn sie wirken innen und außen. Auch hier kann ein Dimmer eine hohe Wirkung erzielen.
  9. Bewegungsmelder sind eine generell tolle Erfindung, auch für Kellerabgänge oder den Flur. Je nach Gegebenheit sollte man diese für die Lichtinstallation ebenso in Betracht ziehen.
  10. Licht macht Stimmung und das sollte genützt werden: Am besten durch einen Leuchtenmix mit verschiedenen Lichtfarben, Stärken und Quellen. Aber auch die Art der Lampe kann gravierende Unterschiede zwischen „vorher“ und „nachher“ ausrichten. (siehe Glossar)

Licht richtig messen

Farbtemperatur

Jedes Licht hat eine andere Farbe und diese wird stets in „Kelvin“ gemessen. Eine Kerze beispielsweise scheint mit 1.500 Kelvin warm und gelb, ein bedeckter Himmel liegt bei etwa 7.000 Kelvin. Für die richtige Wahl des Leuchtmittels sollten Sie beachten, dass kaltes, blaues Licht wach macht, warm-gelb bis rötliche Farben die Umgebung hingegen beruhigen.

Helligkeit

Die Helligkeit von Licht wird in „Lux“ und „Lumen“ gemessen – doch Vorsicht! Lux ist nicht gleich Lumen! Genau gesagt: Lumen ist die Maßeinheit, die die Helligkeit des Lichts angibt. Folglich: Je mehr Lumen, desto heller ist das Licht. Lux hingegen ist die Lichtintensität in einem bestimmten Bereich und ein Lux ist gleich ein Lumen pro Quadratmeter. Das Lux ist also die Abstrahlhelligkeit. Eine alte Glühbirne hat etwa 12 Lumen, LED-Lampen hingegen 800 Lumen.

Stromverbrauch

Ist die Spannung eines Leuchtmittels festgelegt, gibt die Wattzahl den Stromverbrauch an. Daher ist die Watt-Anzahl trotz neuer Birnen nicht ganz und gar obsolet. Energiesparlampen schlagen sich also mit etwa 14 Watt zu Buche, LED-Leuchten mit ungefähr 5 Watt.

 

Kleines Leuchten-Glossar

  • EINBAUSTRAHLER: Sind in der Decke fest verbaut und gut geeignet für Küchenarbeitsflächen, Badezimmer, Schreibtisch u. d. gl. Um einen Flutlicht-Effekt zu verhindern, sollten Einbaustrahler mit anderen Lichtquellen vermischt werden.
  • FLUTER: Erzielen vor allem bei hellen Farben schöne Effekte, da sie ihr Licht in Richtung Decke werfen.
  • HÄNGELEUCHTEN: Sollten mit anderen Leuchten kombiniert werden, da sie zwar ein gleichmäßiges Licht erzeugen, aber auch Schatten werfen. Damit der Raum insgesamt nicht zu hell wird, sollte man zu einem Dimmer greifen.
  • SCHERENGELENK-LEUCHTEN: Verfügen über einen schweren Sockel und schwenkbarem Kopf und sind in ihrem Einsatz überaus flexibel.
  • STEH- bzw. TISCHLEUCHTEN: Sind die Meister der vielfältigen Lichtquellen und bieten sich zum großzügigen Einsatz an, da sie in Abhängigkeit von Form und Farbe unterschiedlichste Lichteffekte erzeugen können.
  • WANDLEUCHTEN: Sind perfekt für indirektes Hintergrundlicht und erzeugen ein angenehm sanftes Licht.

Weitere Begriffe und Erklärungen zur Wissenschaft „Beleuchtung“ finden Sie HIER!

So unterscheiden Sie Leuchtmittel

Die Auswahl an Leuchtmittel ist schon fast unüberschaubar groß. Sie unterscheiden sich in Lichtfarbe, Helligkeit und Energie-Effizient. Die Auswahl des richtigen Leuchtmittels für den entsprechenden Zweck ist für das Lichtergebnis daher entscheidend.

Die Glühbirne

Bis vor wenigen Jahren war sie das Nummer eins Leuchtmittel des Vertrauens – doch verbrauchte sie viel zu viel Energie. Nach und nach verschwindet ihr gelbes, warmes Licht aus dem Handel. Restbestände sind noch über online-Händler erhältlich.

Die Halogenlampe

Das Aussterben steht der Halogen-Lampe erst bevor! Schade, denn dieses vielseitig einsetzbare Leuchtmittel mit klarem und weißem Licht besitzt vor allem den Vorteil, dass die Farben nicht verfremdet werden. Besonders geeignet ist dieses Licht daher für die Küche oder aber den Lese- bwz. Arbeitsbereiche. Doch noch ist der Halogen-Spot und in vielen Ausführungen im Handel uneingeschränkt zu haben!

Die Neon-/Leuchtstoffröhre

Angeblich sind Leuchtstoffröhren das Wohn-Stil-Mittel der Zukunft und voll im Trend. Was für sie spricht: Sie sind in sämtlichen Formen und Farben erhältlich, erhitzen sich kaum, können auch in engen Räumen eingesetzt werden und ihr Stromverbrauch ist minimal.

Die Energiesparlampen

Die Energiesparlampe ist im Prinzip eine verkleinerte Leuchtstoffröhre – daher auch ihr niedriger Energieverbrauch und ihre Langlebigkeit. Doch einen Nachteil gibt es bei all der Kostenfreundlichkeit dennoch: Sie lässt sich nicht immer dimmen! Achten Sie beim Kauf daher unbedingt auf die Verpackungshinweise!

Die LED-Lampen

Für den Einsatz von LED-Lampen spricht so einiges: Ihre hohe Lebensdauer, ihr niedriger Energieverbrauch, ihre geringe Wärmeentwicklung. LED’s sind Halbleiterkristalle die in Verbindung mit Strom zu leuchten beginnen, daher sind sie so vielfältig einsetzbar und ermöglichen noch nie dagewesene Design-Optionen. Mittlerweile sind LED’s in vielen Farben erhältlich und auch dimmbar! Die Schattenseite der Leuchte: Ihr Licht ist (noch) nicht mit dem einer Glühbirne vergleichbar und auch der Preis ist so eine Sache: Drei bis vier Watt kosten derzeit 15 bis 20 Euro.

Teil 1 verpasst?
Kein Problem, dieser Link bringt Sie hin: Es werde Licht – Richtig beleuchten TEIL 1

5. Dezember 2017|