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Will man im Internet in Erfahrung bringen, ob man Anspruch auf eine Wohnbauförderung hat, oder welche Förderungen es gibt, muss man sich erstmal einen Überblick verschaffen. Verlässliche und aktuelle Informationen über die Wohnbauförderung in Österreich im Alleingang zu finden ist allerdings eine Herausforderung. Nicht nur, weil sie in jedem Bundesland anders sind, sondern auch, weil sich politische Ereignisse oft temporär auf Förderungen auswirken. Zum Glück wissen unsere Mitarbeiter an den STANDORTEN über die Auflagen ihres Bundeslandes tiptop Bescheid!


Die Wohnbauförderung in Österreich ist eines jener Themen, von denen man als Otto-Normalo gerne Abstand nimmt. Man kann sich nie sicher sein, ob sich der Aufwand samt aller Auflagen lohnt. Wir erachten diese Reaktion als ziemlich verständlich, denn immerhin haben wir

  • neun Bundesländer mit verschiedenen Wohnbauförderungen,
  • jedes Bundesland hat bis zu vier unterschiedliche Varianten.
  • Dann gibt es auch noch die Sache mit dem Zeitpunkt der Inanspruchnahme,
  • die Art des Förderzuschusses und
  • regional-politische Ereignisse, die wiederum Einfluss auf die Förderlandschaft nehmen.

Unterm Strich artet so eine Förderung schon mal zu einem Teilzeitjob aus, den im Grunde genommen niemand haben will.

Wohnbauförderung in Österreich? Genau deshalb,…

… empfiehlt es sich, mit seinem regionalen Anliegen, einen unserer regionalen Experten aufzusuchen.
„Das Thema ‚Förderungen‘ ist für uns fixer Bestandteil im Beratungsgespräch. Die Komplexität reicht dabei von Zuschüssen zu sogenannten ANNUITÄTEN-DARLEHEN, über zinsfreie oder zinsgünstige Förderdarlehen, bis hin zum nicht rückzahlbaren einmaligen Förderzuschuss. Es geht aber noch weiter: Beispielsweise müssen Sanierungs-Darlehen nicht immer positiv sein, da sie Eigenleistungen oftmals ausschließen und nur mit Rechnungen von Firmen abgerechnet und ausbezahlt werden können, und, und, und. Pauschal lässt sich keine Aussage über Förderungen machen. Es entscheidet wirklich immer nur die Ausgangssituation des Einzelnen,“ gibt Florian Rosenstatter, geprüfter Finanzdienstleister, Regionalleiter OÖ und SBG zu bedenken.

Allgemeine Bestimmungen der Wohnbau-Förderung in Österreich

Bevor wir uns den regionalen Bestimmungen der Wohnbau-Förderung widmen, werfen wir einen Blick auf die allgemein für Österreich gültigen Regeln.

Wer einen Antrag auf Wohnbau-Förderung in Österreich stellen will, muss entsprechend zuerst landesweite Kriterien erfüllen. Wir verraten, welche diese sind und wie sich das Ganze auf Bundesland-Ebene darstellt. Doch vorerst widmen wir uns den landesweiten Bestimmungen zur Wohnbau-Förderung. Die wichtigste Frage ist dabei natürlich:

Was wird überhaupt gefördert?

Die Wohnbau-Förderung unterstützt grundsätzlich die Schaffung von Wohnraum. So wie etwa den Neubau einer Liegenschaft, oder aber deren Sanierung oder ebenso deren Renovierung. Aber auch der Um- und Zubau zählen zur „Schaffung von Wohnraum“ und somit zum Leistungsbereich der Wohnbau-Förderung.

Wichtig zu wissen ist, dass umweltschonendes Wohnen positiv bewertet wird. Wer diesen Aspekt bei der Planung bereits berücksichtigt, steht mit seinem Förder-Ansuchen jedenfalls schon mal ganz gut da.

Dessen ungeachtet war das aber natürlich noch weit nicht alles.

Berechnungs-Basis = Jahres-Einkommen

Eine andere uns häufig gestellte Frage betrifft die Thematik des Einkommens. Viele nehmen an, dass der regelmäßige Bezug von Beihilfen als ein Teil des Einkommens anzusehen ist. Dem ist allerdings nicht so. Die Höhe der Förderung ist nämlich stets vom Jahres-Einkommen des Haushalts abhängig. Finanzielle Unterstützungen wie Familien- oder Studien-Beihilfen zählen aber nicht als Einkommen. Auch Pflegegeld oder eine Waisen-Pension und ähnliches fallen obendrein nicht darunter.

Arten der Wohnbauförderung

Die Wohnbau-Förderung selbst unterteilt sich in verschiedene Förderungs-Arten. Es ist daher für den Antragsteller nicht einerlei, ob es sich beispielsweise um einen einmaligen Zuschuss handelt, oder z. B. ein Landes-Darlehen. Ein Zuschuss muss in der Regel nämlich nicht zurückgezahlt werden. Anders sieht die Sache allerdings bei einem Landes-Darlehen aus. In erster Linie wird zwischen folgenden Förderungs-Arten unterschieden:

  • Einmalige Zuschüsse (müssen folglich nicht zurückgezahlt werden)
  • Zins- oder Annuitäten-Zuschüsse, bei der Darlehensrückzahlung
  • Landes- bzw. Eigenmittel-Ersatzdarlehen (begünstigte Konditionen)
  • Übernahme von Bürgschaften (zur Ermöglichung eines Darlehens)

Weiters wird zwischen der Förderung spezifischer Bau-Maßnahmen (z.B. Energie-Sanierung) und der Personen-Förderung (z.B. bei dringendem Wohnbedarf) unterschieden.

Kriterien für die Inanspruchnahme

Soll ein Antrag auf Wohnbau-Förderung gestellt werden, muss der Antragsteller in jedem Fall folgende Kriterien erfüllen. Er muss infolgedessen…

  • … österreichischer Staatsbürger oder stattdessen gleichgestellt sein (z. B. EU).
  • … (Mit-)Eigentümer der Liegenschaft sein oder im Besitz einer Baugenehmigung.
  • … die Immobilie das ganze Jahr über als Hauptwohnsitz nützen. (Wird mitunter mit Stichproben überprüft!)
  • … den bisherigen Wohnsitz spätestens sechs Monate nach Bezug des geförderten Eigenheims aufgeben.
  • … bei der Errichtung auf den Einsatz fossiler Brennstoffe gänzlich verzichten.
  • … die Netto-Einkommens-Grenze ein halten und Nachweis über ein gesichertes Mindest-Einkommen erbringen.
  • … bei einem Neubau den Antrag rechtzeitig stellen – die Bearbeitung dauert durchschnittlich 6 Monate.
  • … die Finanzierung der Immobilie nachweisen können.

Berechnung der Wohnbauförderung

  • Als Ausgangspunkt der Förderhöhe zählt in erster Linie die Anzahl der im Haus lebenden Personen. Obendrein auch die Summe ihrer Einkünfte pro Jahr. Abgezogen werden mitunter Versicherungsbeiträge, Werbungskosten, Lohnsteuer-Beträge. Zudem gilt für Angestellte das Vorjahres-Haushalts-Einkommen. Für Selbständige zufolge der Vorjahres-Einkommens-Steuerbescheid.
  • Mit jedem Kind steigt obendrein zusätzlich die Einkommens-Höchstgrenze.
  • Die Energie-Effizienz des Hauses spielt für die Berechnung des Förderbetrags ebenso eine entsprechende Rolle.

Diese Bestimmungen sind mitunter für die Wohnbauförderung in ganz Österreich gültig.

Unser Angebot

Förderungsnehmer sollten sich an einem unserer regionalen STANDORTE über die dort hiesigen Bedingungen und Möglichkeiten umfassend beraten lassen. Wir können Fragen beantworten, wie beispielsweise ob die Wohnbauförderung noch zeitgemäß ist, ob man sich diese auch noch in 20 Jahren leisten kann, welche begünstigten Rückzahlungen es eventuell gibt, oder aber über alternative Finanzierungen um ein Liquiditätsproblem gar nicht erst entstehen zu lassen.

Wohnbauförderung in den Bundesländern

Wohnbauförderung in Österreich: Florian Rosenstatter

Florian Rosenstatter

Standortleiter

Ich komme aus...
St. Georgen bei Salzburg.
In meinem Leben finanzierte ich bisher...
viele, viele Kunden.
Am besten kann ich...
ein rundes Gesamtkonzept für Kunden ausarbeiten.
Bei meiner Arbeit mag ich am liebsten,...
wenn ich einen schwer zu lösenden Fall durchbringe.
Vielleicht werden wir...
in Zukunft zu den größten Kreditmaklern Österreichs gehören.
Empfehlen kann ich vor allem,...
bei uns Kunde zu werden. Das sollte eigentlich jeder!
Bei schlau-finanziert bin ich...
Gesellschafter und jeden Tag froh, so eine geile Truppe zu haben!
Zum ganzen Interview

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