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Umschulden: Sinnvoll ab wann?

29. Juni 2020
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Die UMSCHULDUNG einer bestehenden Kreditverbindlichkeit auf die aktuell besseren KONDITIONEN ist immer eine sinnvolle Überlegung. Aber mit dieser einher geht stets die Frage, ab wann sich eine Umschuldung auszahlt. Umschulden: Sinnvoll ab wann? –  Tatsächlich sollte die Frage aber lauten: „Bis wann, ist eine Umschuldung sinnvoll?“. Auch wenn eine konkrete Aussage nur durch Prüfung des Einzelfalls getroffen werden kann, gibt es bestimmte Parameter, die eine Umschuldung besonders sinnvoll oder eben obsolet machen können. Welche das sind, verraten wir wir folgt:


Umschulden – Sinnvoll ab wann?

Ganz grundsätzlich kann man sagen: Je länger die Restlaufzeit, desto höher der Vorteil durch eine Umschuldung. Besonders sinnvoll ist eine UMSCHULDUNG in der Regel ab bzw. nach den ersten fünf Jahren, wenn der NEBENKOSTENANTEIL, der bei etwa 3,50 – 5,00 % liegt, abgegolten ist. Aber auch BAUSPAR-Darlehensnehmer mit einer Zinsuntergrenze können durch eine Umschuldung richtig viel Geld sparen. Das Einsparungspotential bewegt sich aus Erfahrung häufig im fünfstelligen Eurobereich und schafft somit eine klare, monatliche Erleichterung der Ausgaben. Unser Praxisbeispiel zeigt, wie solch eine respektable Einsparungssumme zustande kommen kann:

Umschuldung sinnlos

Meist überflüssig wird eine Umschuldung in den letzten fünf Laufzeitjahren. Der Grund ist, dass der Kredit schon in der sogenannten „Tilgungsphase“ ist. Das bedeutet, dass die monatlichen RATEN zur Rückzahlung (Tilgung) verwendet werden und der Zinsanteil in dieser Phase kaum mehr von Bedeutung ist. Selbst ein deutlich geringerer Zinssatz würde sich dann kaum auf die Ausgabenbelastungshöhe auswirken. Dennoch sollte man sich Gewissheit verschaffen und auch in diesen Zeitfenstern eine EXPERTENPRÜFUNG durchführen lassen.

Umschuldung obsolet: Rechenbeispiele für die letzten 5 Laufzeitjahre

Noch offener Kreditbetrag Restlaufzeit Zinssatz Monatliche Rate
Bestehender Vertrag: € 40.000,- 5 Jahre 3,000 % € 717,-
Umschuldung, inkl. NK: € 42.100,- 5 Jahre 0,875 % € 717,-
Differenz:     € 0,-

Anmerkung: Die zusätzlichen Nebenkosten durch die Umschuldung in Höhe von € 2.100,- können selbst durch den um 2,125 % niedrigeren Zinssatz nicht wett gemacht werden. Eine Umschuldung in diesen letzten fünf Jahren hat keinen Vorteil.

Wenn derselbe Kredit 1 Jahr später, also bei einer Restlaufzeit von 4 Jahren umgeschuldet werden soll:

Noch offener Kreditbetrag Restlaufzeit Zinssatz Monatliche Rate
Bestehender Vertrag: € 32.472,-,- 4 Jahre 3,000 % € 717,-
Umschuldung, inkl. NK: € 34.200,- 4 Jahre 0,875 % € 725,-
Differenz pro Monat:     € – 8,-

Anmerkung: Die zusätzlichen Nebenkosten durch die Umschuldung in Höhe von € 272,- können selbst durch den um 2,125 % niedrigeren Zinssatz nicht wett gemacht werden. Im Gegenteil: Eine Umschuldung würde sogar um € 8,- pro Monat teurer ausfallen.

Fazit

Das Zeitfenster für eine Umschuldung bewegt sich pauschal beziffert somit ab dem 6. Jahr bis etwa fünf Jahre vor Laufzeitende bzw. wird im letzten Viertel der Laufzeit zunehmend uninteressanter. Nichtsdestotrotz, sollte man sich sicher sein und in jedem Fall eine kostenlose und unverbindliche ÜBERPRÜFUNG durch unsere Experten veranlassen. Vor allem jetzt ist die Gewissheit, auch wirklich den günstigsten WOHNKREDIT am Markt zu haben, besonders viel wert.

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Unser Umschuldungs-Rechner dient ausschließlich als Orientierungshilfe und dazu, dass Sie sich ein Bild über Ihre finanziellen Einsparungsmöglichkeiten im Falle einer Umschuldung machen können. Es handelt sich dabei lediglich um einen Referenzwert und um kein verbindliches Angebot gemäß §12 Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG). Bei der Berechnung wurden keine Spesen berücksichtigt und jede Haftung für eine mögliche Fehlfunktionen wird ausgeschlossen. Wir weisen darauf hin, dass die angezeigten Kreditkonditionen bonitätsunabhängig und änderbar sind. Die endgültigen Konditionen und die resultierende Ratenhöhe können erst nach erfolgter Kreditwürdigkeits- und Bonitätsprüfung durch das kreditgewährende Geldinstitut festgelegt werden. Hinweis: Ein Kredit kann durch ein Kreditinstitut nicht gewährt werden, wenn der Kreditgeber nicht imstande ist eine Kreditwürdigkeitsprüfung vorzunehmen, weil sich der Verbraucher weigert, die für die Prüfung seiner Kreditwürdigkeit erforderlichen Informationen oder Nachweis zu legen.


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