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Makler-Provision und -gebühr beim Hauskauf

7. Oktober 2019
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Nicht selten kommt bei der Suche nach dem perfekten Zuhause der Immobilienmakler ins Spiel. Mit ihm tritt auch die Frage auf, was er eigentlich kosten darf oder wo die Obergrenze dafür liegt. Alle Infos zum Thema Makler-Provision und -Gebühr beim Haus- und Wohnungskauf.


Unterschiede der Makler-Provision

Grundsätzlich und in Abhängigkeit der regionalen Gepflogenheiten, kann der Immobilienmakler eine Provision vom Verkäufer, als auch vom Käufer verlangen. Zahlt der Verkäufer die gesamten Kosten der Makler-Provision, so spricht man von der „Innen-Provision“. Zahlt der Käufer diesen Kostenanteil, nennt man dies auch „Außen-Provision“.

Innen-Provision

Innen-Provision meint somit, dass durch die Makler-Provision keine zusätzlichen Kosten für den Käufer anfallen. Diese sind bereits im Kaufpreis berücksichtigt. Damit sinkt bei einer FINANZIERUNG auch der Anteil der NEBENKOSTEN entsprechend. Kurzum: Die sogenannte Innen-Provision ist ein klarer Vorteil für den Käufer.

Außen-Provision

Im Gegensatz zur Innen-Provision gestaltet sich die Außen-Provision als zusätzlicher Kostenanteil. Dieser sollte für die Berechnung der Finanzierung unter den NEBENKOSTEN unbedingt mit berücksichtigt werden. Diese Außen-Provision ist in der Regel vom Verkaufspreis der Immobilie abhängig und liegt bei etwa 3 % (zzgl. MwSt).

Provision vs. Courtage

Neben den Begrifflichkeiten der Außen- bzw. Innen-Provision kann es vorkommen, dass von einer sogenannten „Courtage“ die Rede ist. Wichtig zu wissen ist, dass Provision und Courtage nicht das selbe sind und es einen klaren Unterschied zwischen den beiden Begrifflichkeiten gibt:

Courtage = Vermittlungsgebühr die frei verhandelbar ist.
Provision 
= Vermittlungsgebühr die gesetzlich oder vertraglich fix vereinbart wurde.

Provision steuerlich absetzbar?

Steuerlich absetzbar ist die Makler-Provision nur, wenn die Immobilie aus beruflichen Gründen gemietet oder gekauft wird. Wird also eine Wohnung oder ein Haus für private Zwecke erworben, besteht kein Anspruch auf steuerliche ABSETZBARKEIT der Makler-Provision.

Tipp!

Verzichte nicht auf den Versuch einer Verhandlung! Bevor du den Vermittlungsauftrag unterschreibst, rede über die Höhe der Makler-Provision. Die Erfahrung zeigt, dass es fast immer einen gewissen Spielraum gibt!


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