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Kreditvoraussetzungen in Österreich

23. September 2019
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Banken leben davon, dass der vergebene KREDIT auch wieder zurückgezahlt wird. Aufgebrachte Sicherheiten dafür aufzulösen will eigentlich niemand.  Oder bei der ZWANGSVERSTEIGERUNG tatenlos zusehen. Damit dies möglichst nicht passiert, ist die BONITÄT das zentrale Thema bei der Kredit-Vergabe. Hat man nur eine geringe Bonität, wird es schwer, eine Kreditzusage zu erhalten. Personen mit guter Bonität haben hingegen gute Chancen auf die Bewilligung. Wonach richtet sich die Bonität also? Welche Kreditvoraussetzungen herrschen in ÖSTERREICH? Wir haben die Antworten!


Kreditvoraussetzungen gibt es in Österreich einige. Die Bonität ist dabei aber jene Voraussetzung, auf die es vor allem ankommt. Die Bank hat dadurch Einblick in die allgemeine, persönliche Finanzlage des Antragstellers. Sie ist für die Bank eine Art „Risiko“-Kennzahl und weist aus, ob eine Kredit-Verbindlichkeit möglich oder unmöglich ist. Tatsächlich gibt es aber zwei verschiedene Bonitäts-Arten: Die statische und die dynamische Bonität. Zu wissen, was es damit auf sich hat, hilft sie zu verbessern. Da sich die Bonität in weiterer Folge auch auf den Zinssatz auswirkt und diesen beeinflusst, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema im Grunde genommen für jeden von Vorteil.

Die „statische“ Bonität…

Die statische Bonität ist das Verhältnis zwischen der Kreditsumme, und den Sicherheiten, die dafür aufgebracht werden. Sie wird auch ‚Beleihungsauslauf‘ genannt. Für Kreditinstitute ist es also nicht einerlei, welche Sicherheiten für den Kredit angeboten werden. Die statische Bonität ist vergangenheitsorientiert. Sie weist eine tendenzielle und finanzielle Entwicklung des Kredit-Bewerbers aus. Banken ziehen anhand der statischen Bonität Rückschlüsse hinsichtlich der Liquidität.

Die „dynamische“ Bonität…

Die dynamische Bonität behandelt gegenwartsbezogene Kennzahlen. Sie orientiert sich weniger an der Vergangenheit. Bei der dynamischen Bonität geht es um das Verhältnis zwischen Netto-Einkommen und Höhe der monatlichen Rate. Zwei Schlagworte spielen dabei eine wichtige Rolle:

Die Zahlungs-Fähigkeit

Die Zahlungs-Fähigkeit sagt aus, ob die monatliche Rate nach Abzug der Fixkosten überhaupt LEISTBAR ist. Seit 2016 und dem in Kraft treten des HIKrG, wird zur Ermittlung eine ‚FIKTIVE‘ RATE verwendet. Diese ist mit einem bewusst höherem Zinssatz bemessen, um eine Überschuldung von Kunden zu verhindern. Gleichzeitig bietet sie auch für den Kunden einen gewissen ‚Puffer‘. Ein positives Ergebnis der HAUSHALTS-RECHNUNG, unter Berücksichtigung der fiktiven Rate, ist somit eine weitere Kreditvoraussetzung.

Die Zahlungs-Willigkeit

Die Zahlungs-Willigkeit sagt einiges über das bisherige Zahlungs-Verhalten des Kunden aus. Die Bank schätzt auf diesem Weg ab, wie schnell und in welchem Umfang Schulden bisher bezahlt wurden. Es spielt auch eine Rolle, wie viele Klein-Kredite oder Raten-Zahlungen der Kunde hat. Oder aber, wofür Konsum-Kredite verwendet wurden. Die Zahlungs-Willigkeit ist durch Giro-Kontoauszüge der letzten Monate für die Bank ersichtlich. Dadurch ist klar, ob der Kunde mehr ausgibt als er hat oder nicht.

Unser Insider-Tipp

Ist die Bonität in Ordnung, so steht der Kreditvergabe in der Regel nichts mehr im Wege. Sind trotz gutem Einkommen KAUM EIGENMITTEL vorhanden, empfehlen wir, eine plausible Antwort parat zu haben!


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