Eigentumswohnung Kosten Österreich
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Kosten einer Eigentumswohnung in Österreich

14. November 2021
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Die Kosten einer Eigentumswohnung in Österreich sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und die Höhe des Kaufpreises ist vor allem von der Lage abhängig. Vorarlberg, Wien, Tirol und Salzburg zählen dabei zu den Spitzenreitern, während Burgenland, Kärnten und die Steiermark das preisliche Schlusslicht bilden. Die genauen Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche haben wir HIER zusammen gefasst. Aber schauen wir uns doch mal an, was durch den Erwerb einer Eigentumswohnung preislich sonst noch so anfällt und worauf du achten solltest.


Ähnlich wie beim Hauskauf, besteht beim Kauf einer Wohnung in Österreich auch nur wenig Handlungsspielraum. Einsparungspotential findest du also wenn, dann im Bereich Makler, was bedeutet, dass du nach provisionsfreien Inseraten suchen solltest. Mehr Informationen zum Thema MAKLERPROVISION haben wir dir HIER zusammengefasst. Der Immobilienmakler ist aber nicht der einzige Nebenkosten-Faktor beim Wohnungskauf. Aber schauen wir uns zuerst die aktuellen Wohnungspreise pro Quadratmeter in Österreich an.

Kosten einer Eigentumswohnung pro Quadratmeter nach Bundesländern

Wie in der Einleitung schon erwähnt, steigen die Kosten für eine Eigentumswohnung in ganz Österreich, variieren jedoch stark von Bundesland zu Bundesland. Laut Statistik Austria kostete der durchschnittliche Quadratmeter in Österreich 2020 3.508 Euro. Ein Anstieg von 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr 2019.

Durchschnittlicher m²-Preis für Wohnungen 2020 nach Bundesländern

Bundesland

m²-Preis 2020 in €

Anstieg in % vgl. 2019

Burgenland 1.458,- 7,4
Steiermark 2.287,- 2,8
Kärnten 2.667,- 17,4
Niederösterreich 2.926,- 10,0
Oberösterreich 3.011,- 8,5
Tirol 3.848,- 8,0
Salzburg 3.960,- 6,3
Wien 4.399,- 8,2
Vorarlberg 4.523,- 15,7

Fixe Kosten und Nebenkosten beim Wohnungskauf

Neben dem Kaufpreis solltest du dich wie gesagt auch auf fixe Kosten und Nebenkosten einstellen. Unter die fixen Kosten fallen etwa die Grunderwerbsteuer in Höhe von 3,5 % des Kaufpreises oder etwa die Grundbuchseintragung, die sich mit 1,1 % des Kaufpreises zu buche schlägt. Wenn du einen Makler mit an Bord hast, fallen für diesen etwa 3,6 % des Kaufpreises an und für den Rechtsanwalt bzw. den Notar, der die Vertragserrichtung übernimmt, musst du noch mal 1 – 3 % berappen, sofern du keine Pauschale mit diesem vereinbart hast. Du siehst also, es läppert sich einiges zusammen. 

Kostenbeispiel für den Kauf einer Eigentumswohnung

Kaufpreis Wohnung 270.000,- Euro
Nebenkosten
Anwalt & Notar 2,5 % 6.750,- Euro
Makler inkl. Schätzungskosten 3,6 % 9.720,- Euro
Grunderwerbsteuer 3,5 % 9.450,- Euro
Grundbuchseintragung 1,1 % 2.970,- Euro
Summe Nebenkosten 28.890,- Euro

Finanzierungsbedarf gesamt

298.890,- Euro

Tipp! Viele unterschätzen die Nebenkosten, die für den Kauf einer Wohnung in Österreich anfallen. Um böse Überraschungen dieser Art zu vermeiden, lohnt es sich vorab bei unserer Beratung in Erfahrung zu bringen, wie hoch das persönliche Finanzierungs-Volumen inkl. Nebenkosten sein kann. Auf diese Weise weißt du auch, wie hoch der Kaufpreis maximal sein darf. Das erleichtert dir nicht nur die Suche nach der perfekten Eigentumswohnung, sondern auch dein Leben als Kreditnehmer, sobald du deine Traumwohnung gefunden hast!

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Unser Kreditraten-Rechner dient ausschließlich als Orientierungshilfe und dazu, dass Sie sich ein Bild über die Höhe der Kreditrate für Ihre Wunschfinanzierung machen können. Es handelt sich dabei lediglich um einen Referenzwert und um kein verbindliches Angebot gemäß §12 Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG). Bei der Berechnung wurden keine Spesen berücksichtigt und jede Haftung für eine mögliche Fehlfunktionen wird ausgeschlossen. Wir weisen darauf hin, dass die angezeigten Kreditkonditionen bonitätsunabhängig und änderbar sind. Die endgültigen Konditionen und die resultierende Ratenhöhe können erst nach erfolgter Kreditwürdigkeits- und Bonitätsprüfung durch das kreditgewährende Geldinstitut festgelegt werden. Hinweis: Ein Kredit kann durch ein Kreditinstitut nicht gewährt werden, wenn der Kreditgeber nicht imstande ist eine Kreditwürdigkeitsprüfung vorzunehmen, weil sich der Verbraucher weigert, die für die Prüfung seiner Kreditwürdigkeit erforderlichen Informationen oder Nachweis zu legen.


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