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Hauskredit steuerlich absetzen?

24. Juni 2019
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Die Steueränderung 2016 sah zwar die Absetzung von Sonderausgaben zur Wohnraumschaffung und -sanierung vor. Allerdings handelte es sich dabei um eine theoretische Absetzung, die für niemanden relevant ist. Die Frage, ob man den HAUSKREDIT steuerlich absetzen kann, wird uns oft gestellt. DIETHARD GOVEKAR, schlau-finanziert-Finanzierungs-Experte, erklärt was da los ist.


Es scheint wie ein urbaner Mythos, der nicht totzukriegen ist: Kann man den HAUSKREDIT steuerlich absetzen… Du bist jetzt schon seit quasi immer in der Branche tätig; woher kommt die immer selbe Frage?

Govekar: „Naja, es wäre schön, wenn das möglich wäre – und darum taucht die Frage immer wieder auf. Das Thema wurde 2016 durch die Steueränderung zusätzlich befeuert. Dadurch hat sich der landläufige Eindruck, einen KREDIT absetzen zu können, ins Gedächtnis eingebrannt. Viele haben noch heute im Hinterkopf, dass man den HAUSKREDIT steuerlich absetzen kann. Aber so war das auch anno dazumal nie gemeint.“

Tatsächlich kann man den Hauskredit aber nicht absetzen, oder?

Govekar: „Leider nicht. Das Konstrukt der Inanspruchnahme ist viel zu eng gestrickt. Auch die Voraussetzungen dafür, sind praktisch nicht erfüllbar. Die Steueränderung sah zwar Ausgaben für die Wohnraumschaffung und -sanierung im Rahmen von absetzbaren Sonderausgaben vor, doch fallen darunter auch die Ausgaben für freiwillige PERSONENVERSICHERUNGEN hinein. Die Höchstbeträge rangieren mit Alleinverdiener-Absetzbetrag bei € 5.840,-. Ohne Alleinverdiener-Absetzbetrag bei € 2.920,-. Doch diese Ausgaben werden nur dann steuerlich wirksam, wenn sie mindestens € 240,-/Jahr überschreiten. ALLERDINGS: ist nur ein Viertel der Gesamtkosten abschreibbar und eine weitere Grenze bildet das Jahreseinkommen. Liegt dieses beispielsweise über € 36.400,- brutto, reduziert sich der Absetzbetrag entsprechend. Ab brutto € 60.000,- entfällt die Abzugsfähigkeit dann überhaupt komplett… Wie man es also dreht und wendet: Der Hauskredit kann nicht steuerlich abgesetzt werden. Leider!“

Hast du dafür eine andere Empfehlung?

Govekar: „Ja absolut, einen Trost habe ich parat. Angehende Hauskreditnehmer sollten nicht auf die Möglichkeit, eine FÖRDERUNG in Anspruch zu nehmen, verzichten. Auch wenn der HAUSKREDIT nicht steuerlich absetzbar ist, so kann sich der Einzelne über diverse Förderungen jede Menge zurückholen. Die Bestimmungen, Förderhöhen und Voraussetzungen variieren zwar von Bundesland zu Bundesland, doch diese Zeit sollte man sich nehmen. Unserer Mitarbeiter der österreichweiten STANDORTE helfen da wunderbar weiter. Sie wissen ganz genau, welche Förderungen es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und wie man den Antrag stellt.“

Hauskredit steuerlich absetzen?: Diethard Govekar

Diethard Govekar

Vertriebsleitung. Leitung Partnervertrieb

Ich wurde geboren...
am 10.10.19??
Wenn zu mir jemand ins Büro kommt, schaue ich zuerst,...
dass ich pünktlich bin.
Am besten kann ich...
auf Menschen eingehen.
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Bisher war ich...
im Dienste einer Bausparkasse viel unterwegs.
Vielleicht werde ich...
auch mal erwachsen.
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