Geld Haus fiktiv Rate Kalkulation Berechnung
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Die sogenannte „fiktive Rate“ ist ein Teil der Kalkulation für die HAUSHALTSRECHNUNG der Banken. Sie ist seit dem Hypothekar- und Immobilienkredit Gesetz 2016 (HIKrG) wirksam und schützt den Kreditnehmer vor ÜBERSCHULDUNG. Was für den einen gut klingt, kann für den anderen allerdings ins Auge gehen. Wir verraten, warum.


Es geschah 2016, als das Hypothekar- und Immobilienkredit Gesetz den Banken vorschrieb, die ZAHLUNGSFÄHIGKEIT angehender Kreditnehmer mit einer höheren Bemessungsrate zu ermitteln. Sinn und Zweck dieser EU-Verordnung war, dass sich viele Kreditnehmer aufgrund der niedrigen Zinsen leichtfertig überschuldet hatten. KREDITINSTITUTE durften fortan nicht mehr mit dem niedrigen Ist-Zinssatz die Zahlungsfähigkeit des Antragstellers prüfen, sondern mussten einen fiktiven Zinssatz zur Berechnung etablieren. Die fiktive Rate war geboren!

Haushaltsrechnung & fiktive Rate

Da der fiktive Zinssatz nun entsprechend höher ist, ändert dies das Ergebnis der HAUSHALTSRECHNUNG. Hinzu kommt, dass Banken oftmals von ihrem Fixzinssatz den fiktiven Zinssatz ableiten. Somit variiert das Ergebnis der Haushaltsrechnung gleich in zweierlei Hinsicht.

Ein Beispiel: Bank X hat einen Fixzinssatz von 2,5 % auf 20 Jahre. Da die Zinsen für die kommenden Jahrzehnte nicht auf dem aktuell niedrigen Niveau bleiben werden, bildet die Bank einen fiktiven Zinssatz von 3,0 %. Bank Y mit selbigen Fixzinssatz auf diese Laufzeit bildet hingegen einen fiktiven Zinssatz in Höhe von 4,5 %. Schon an diesem Punkt ändert sich das Ergebnis der Haushaltsrechnung gravierend. Doch das war noch nicht alles: Auch die Pauschalen, welche Banken bei der Haushaltsrechnung berücksichtigen, gestalten sich österreichweit alles andere als einheitlich.

Fiktive Rate bringt negatives Ergebnis?!

Durch diese beiden, differenzierenden Berechnungsfaktoren kann es dem Antragssteller somit durchaus passieren, ein NEGATIVES Ergebnis der Haushaltsrechnung zu haben. Das Problem dabei: Banken dürfen keine Finanzierung mit negativem Haushaltsrechnungsergebnis durchführen.

Problem & Lösung

Der Antragssteller, der im Alleingang sein Glück versucht, wird natürlich nicht wissen, welche Bank mit welchem, fiktiven Zinssatz und welchen Pauschalen rechnet. Er wird nicht wissen, nicht einmal ahnen, dass seine selbst erstellte, positive HAUSHALTSRECHNUNG für die Bank gar nicht so gut aussieht. Oder vielleicht ein Grenzfall, oder gar NEGATIV zu bewerten ist. Wenn dem so ist, wird er die Absage ziemlich wahrscheinlich einfach so hinnehmen und seinen Wohntraum begraben. Fälle wie diese begegnen uns tagtäglich und wir können mehr als nur ein Lied darüber singen.

Die Sache ist nämlich die: Unsere EXPERTEN wissen ganz genau, welche fiktiven Raten und Pauschalen in welcher Höhe, bei welcher Bank anfallen. Dadurch können sie noch vor Antragsstellung die Sinnhaftigkeit, und damit auch die Chancen, absehen und rechtzeitig reagieren. Sie wissen daher auch, welche Banken für welche Haushaltsrechnung überhaupt in Frage kommt.

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Unser Haushaltsrechner dient ausschließlich als Orientierungshilfe und dazu, dass Sie sich ein Bild über Ihr monatliches Budget machen können. Es handelt sich dabei lediglich um einen Referenzwert und um kein verbindliches Angebot gemäß §12 Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG). Bei der Berechnung wurden keine Spesen berücksichtigt und jede Haftung für eine mögliche Fehlfunktionen wird ausgeschlossen. Wir weisen darauf hin, dass die angezeigten Kreditkonditionen bonitätsunabhängig und änderbar sind. Die endgültigen Konditionen und die resultierende Ratenhöhe können erst nach erfolgter Kreditwürdigkeits- und Bonitätsprüfung durch das kreditgewährende Geldinstitut festgelegt werden. Hinweis: Ein Kredit kann durch ein Kreditinstitut nicht gewährt werden, wenn der Kreditgeber nicht imstande ist eine Kreditwürdigkeitsprüfung vorzunehmen, weil sich der Verbraucher weigert, die für die Prüfung seiner Kreditwürdigkeit erforderlichen Informationen oder Nachweis zu legen.


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