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Das Grundstück als Eigenkapital einer Baufinanzierung?

8. Juli 2019
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Glücklich ist, wer Grund und Boden schon hat, denn der Quadratmeter unter 20,- Euro ist nur mehr in letzten Ecken des Landes zu haben, wie die Grafik von Bodenpreise.at belegt. Der Grundstücks-Besitzer ist also klar im Vorteil, sollte aber einiges dazu noch wissen. Beispielsweise, ob das Grundstück bei der Fremdfinanzierung als Teil des Eigenkapital einsetzbar ist.


Grundstück als Eigenkapital?

Häufig fragt man uns bei Beratungen, wie das mit dem Grundstück als Eigenkapital so ist. Kann es für den BAUKREDIT als Eigenkapital-Anteil angerechnet werden? Die Antwort dazu: Ja, natürlich. Außer der Grund ist fremdfinanziert und dieser Kredit läuft noch. Die Frage, ob das Grundstück Anteil des Eigenkapitals ist, hängt also davon ab, ob es schon abbezahlt ist, oder nicht.

Das zu bebauende Grundstück

Generell gilt: Zuerst wird der Verkehrswert des Grundstücks ermittelt. Dieser Betrag kann dann als Eigenmittel angesetzt werden, wenn gewünscht. Wichtig zu wissen ist, dass ein Grundstück durch den Bau etwa 20 % an Wert verliert („Bebauungs-Abschlag“). Beträgt der Wert des unbebauten Grundes beispielsweise € 100.000,-, ist der Grund nach Fertigstellung der Immobilie nur mehr € 80.000,- wert. Für jene, die ein Grundstück mit einer Abriss-Immobilie erwerben wollen, eine durchaus wertvolle Information.

Unsere Empfehlung

Ziehe in solch einem Fall den Bebauungs-Abschlag und eventuelle Abrisskosten vom Grundwert ab. So kommst du zu einem realistischen Kaufpreis des Grundstücks!

Zusätzliche Grundstücke

Zieht man ein zusätzlich vorhandenes Grundstück als Eigenmittel heran, braucht die Bank GRUNDBUCHDATEN. Etwa die Einlagezahl, Grundbuch-Nummer und der gleichen. Es besteht dabei aber das Risiko, dass das zusätzliche Grundstück als Sicherheit angeboten werden muss. Je nachdem kann das ein Vor- oder Nachteil sein. Der unabhängige KREDITMAKLER hilft bei der richtigen Strategie-Findung.

Vor- und Nachteile des Grundstücks als Eigenkapital

Ein klarer Vorteil beim Einsatz des Grundstücks ist der deutlich bessere Zinssatz der BAUFINANZIERUNG. Nachteile ergeben sich, wenn das Grundstück bereits belastet ist (Ausweich-Pfandobjekt). Oder aber, wenn das Grundstück während der Kreditlaufzeit verkauft wird. Dann ist nämlich eine Rücksprache mit der Bank erforderlich. Man kann aber auch davon ausgehen, dass die Bank den Erlös des Verkaufs als SONDERTILGUNG für den noch laufenden Kredit heranzieht.

Unsere Empfehlung

Liegen weitere Grundstücke vor, so ist es in der Regel sinnvoll, die Bank über dieses gebundene Kapital zu informieren, aber diese nicht gleich als Sicherheit festzusetzen. Voraussetzung für diese strategische Entscheidung ist natürlich eine solide Baufinanzierung mit guten Konditionen.

Generell lässt sich sagen, dass die Rücksprache mit einem unabhängigen KREDITMAKLER in jedem Fall von Vorteil ist, da nur auf diesem Wege wirklich alle Möglichkeiten durchdacht und ausgeschöpft werden können.

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Unser Haushaltsrechner dient ausschließlich als Orientierungshilfe und dazu, dass Sie sich ein Bild über Ihr monatliches Budget machen können. Es handelt sich dabei lediglich um einen Referenzwert und um kein verbindliches Angebot gemäß §12 Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG). Bei der Berechnung wurden keine Spesen berücksichtigt und jede Haftung für eine mögliche Fehlfunktionen wird ausgeschlossen. Wir weisen darauf hin, dass die angezeigten Kreditkonditionen bonitätsunabhängig und änderbar sind. Die endgültigen Konditionen und die resultierende Ratenhöhe können erst nach erfolgter Kreditwürdigkeits- und Bonitätsprüfung durch das kreditgewährende Geldinstitut festgelegt werden. Hinweis: Ein Kredit kann durch ein Kreditinstitut nicht gewährt werden, wenn der Kreditgeber nicht imstande ist eine Kreditwürdigkeitsprüfung vorzunehmen, weil sich der Verbraucher weigert, die für die Prüfung seiner Kreditwürdigkeit erforderlichen Informationen oder Nachweis zu legen.


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