Fixzins-Kredit Österreich
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Fixzinsen – Was man darüber wissen sollte

28. Januar 2019
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Überall hören wir von guten Fixzinsen aufgrund der aktuell niedrigen Leitzinsen. Doch was genau ist jetzt ein Fixzins-Kredit? Was sind die Merkmale, für wen ist er geeignet und überhaupt! Wir gehen einer Frage nach, die auf den ersten Blick vielleicht banal erscheint, es jedoch keinesfalls ist: Was sind jetzt Fixzinsen konkret?


Fixzinsen bedeuten,…

… dass die Zinsen für einen fix festgelegten Zeitraum weder steigen noch sinken. Ein Kreditvertrag mit Fixzinsen (Fixzins-Kredit) ist also darauf ausgelegt, dass der Kreditnehmer für den gesamten Zeitraum nur einen bestimmten Prozentsatz an Zinsen zahlt. Kreditnehmer erwartet bei diesem Zinsmodell also keine böse Überraschung, denn die Finanzierung ist auf diese Weise ganz genau kalkulierbar. Beim variabel verzinsten Kredit hingegen passt sich der Zinssatz an das aktuelle Marktniveau laufend an. Das aktuell sehr niedrige Zinsniveau sorgt derzeit natürlich nun dafür, dass das Interesse an einem Fixzins-Kredit entsprechend groß ist. Doch die Sicherheit, die Fixzinsen bieten, haben natürlich auch ihren Preis. Dass der Zinssatz für einen Fixzins-Kredit höher ist, als bei einer variablen Verzinsung liegt somit in der Natur der Sache.

Besonderheit bei der Sondertilgung

Eine Besonderheit beim Fixzins-Kredit liegt im Puncto SONDERTILGUNG vor. Im Gegensatz zu variabel verzinsten Krediten können Fixzins-Kredite seit der Regelung im Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetz (DaKRÄG) vom Mai 2010 nicht umgehend und kostenfrei vorzeitig abbezahlt werden. Für sie gilt nämlich eine PÖNALE von maximal 1 %, die die finanzierende Bank als Entschädigung verrechnen darf. Wer einen fix verzinsten Kredit also vorzeitig zurückzahlen möchte, sollte diese Vorfälligkeitsentschädigung in der Berechnung unbedingt berücksichtigen!

Unternehmer haben im übrigen nicht die Möglichkeit einer Sondertilgung während der Fixzins-Periode!

Lohnt sich ein Fixzins-Kredit?

Die aktuell niedrigen Zinssätze sprechen natürlich für die Aufnahme eines Fixzinskredites. Dennoch sollte man nicht auf einen exakten Angebots-VERGLEICH verzichten und sich die verschiedenen Finanzierungs-Modelle im Detail durch unsere EXPERTEN durchrechnen lassen. Erst eine konkrete Gegenüberstellung macht deutlich, welches Angebot schlussendlich das wirklich beste ist.

Nachteile des Fixzinses

Fixzinsen haben aber natürlich auch Nachteile. Einerseits ist, wie bereits geschrieben, der Zinssatz im Vergleich zur variablen Verzinsung höher. Damit einher geht natürlich, dass auch die monatliche RATE höher ausfällt. Andererseits die Sache mit der Sondertilgung. Je nach Restlaufzeit ist es unter Umständen klüger, diese durch die Pönal-Zahlung nicht in Anspruch zu nehmen. Aber auch dabei hilft eine genaue Berechnung, durch unsere Mitarbeiter, im Zweifelsfall weiter. Ein weiterer Nachteil kann auch sein, dass die gewünschte Laufzeit nicht abgesichert werden kann.

Apropos Laufzeit…

Fixzins-Kredite werden mit verschiedenen, fixen Laufzeit angeboten. Sie bewegen sich zwischen 5 und 30 Jahren. Damit stellt sich für angehende Kreditnehmer natürlich die Frage, welche Laufzeit am besten geeignet ist. Eine berechtigte Frage, die aber durch bestimmte Faktoren beantwortet werden kann. Beispielsweise die zu erwartende Einkommensentwicklung, oder ob die Absicht einer Sondertilgung im Raum steht. Ausschlaggebend für die Wahl der Laufzeit ist aber auch der Faktor „Familienplanung“ bzw. die aktuelle Familiensituation. Entscheidend bei der Laufzeit-Wahl ist, dass diese an die Lebenssituation angepasst wird.

Orientierung zur Wahl der optimalen Laufzeit

Laufzeit < 10 Jahre: Eine Laufzeit von weniger als zehn Jahren eignet sich vor allem dann, wenn diese im Vergleich zu einer längeren Laufzeit deutlich günstiger ist und Sondertilgungen währenddessen oder zum Ende möglich sind. In Abhängigkeit der Gesamtkreditsumme fallen die monatlichen Raten eines so kurzen Fixzins-Kredits natürlich entsprechend höher aus.

Laufzeit ab 15 Jahre: Von einer längerfristigen Finanzierung spricht man ab einer Laufzeit von 15 Jahren. Diese bietet dem Kreditnehmer dann eine fixe Berechnungsbasis und das Risiko fällt ab dieser Laufzeit entsprechend niedriger aus.

Laufzeit 20 – 25 Jahre: Im Vergleich zu einer Laufzeit von 15 Jahren, fällt eine 20 bis 25-jährige Laufzeit nur marginal teurer aus. Aus diesem Grund ist dieses Zeitfenster für eine Finanzierung auch besonders interessant. Auch das geringe Risiko spricht für diese Laufzeit-Variante.

Laufzeit 30 Jahre: Will man überhaupt kein Zinsrisiko, bietet sich das sogenannte „Volltilgungs-Modell“ von 30 Jahren Laufzeit an. Bedenken sollte man dabei aber, dass der sogenannte Risikoaufschlag für eine Laufzeit dieser Dauer entsprechend höher ausfällt.

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