Jeder einzelne von uns hat seine ganz persönliche und individuelle Vorstellung vom Eigenheim. Wie groß soll das Haus sein, wie viele Whirlpools und Terrassen soll es haben, wie viele Gästezimmer, Rosensträuche und Infrarotkabinen? Nun, die Realität sieht zwar meistens anders aus, dennoch sollte man zu Beginn der Reise zum Eigenheim ein paar wenige Fragen ganz konkret beantworten können. Welche das mitunter sind, lesen Sie hier!


  • Eine Frage der Lage

    Wie wir alle wissen, ist der Kaufpreis am Land doch um ein Eck günstiger als in stadtnahen Gebieten. Doch das alleine sollte man nicht als Entscheidungsgrundlage heranziehen, denn auch Fahrtkosten in die Arbeit, oder der Transport der Kinder von A nach B, Einkäufe u. s. w. sind Zeit- und Kostenfaktoren, die bei der Wahl der Lage berücksichtigt werden sollten.

  • Öffentlicher Verkehr

    Auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist für die Zukunft nicht ganz unerheblich. Selbst wenn Sie ausschließlich mit dem Auto unterwegs sind, so kann eine nahgelegene Bus- oder Zugverbindung später zum Vorteil werden – für Sie oder Ihren Nachwuchs.

  • Nahversorgung

    Bedenken Sie auch die allgemeine Nahversorgung der von Ihnen bevorzugten Region. Damit ist nicht nur die Bedarfsdeckung durch Lebensmittelgeschäfte gemeint, sondern auch die medizinische Versorgung. Im Krankheitsfall pendelt man nur ungern kilometerweit zum nächsten Arzt oder Therapeuten. Vor allem im Alter wird der Aspekt der Nahversorgung immer ausschlaggebender für die Lebensqualität in der Region. Zukünftige Veränderungen, wie die Schließung von Praxen lassen sich zwar nicht vorher sehen, dennoch ist es ein Unterschied, ob Sie von vorn herein am Ende der Welt wohnen, oder aber doch an eine Ortschaft oder Stadt mit einer grundsätzlichen Infrastruktur angebunden sind.

Wenn Sie diese grundsätzlichen Fragen für sich beantworten konnten, lohnt es sich erfahrungsgemäß im nächsten Schritt objektbezogene Detailentscheidungen zu treffen:

  • Haustypus

    Abgesehen von den finanziellen Aspekten ist die erste Frage, welcher Haustypus Ihren Vorstellungen entspricht. Muss es ein Einfamilienhaus sein, oder sehen Sie sich auch in einer Doppelhaushälfte oder aber in einem Reihenhaus? Wenn ein Reihenhaus für Sie in Frage kommt: Soll es ein Mittelhaus oder ein Eckhaus sein?

    Oft ist es bei Entscheidungen leichter, das Ausschluss-Verfahren anzuwenden. Es kann also helfen sich selbst nicht die Frage zu stellen, was man möchte, sondern was man nicht möchte. Auf diese Weise können Sie Ihre Möglichkeiten eingrenzen und Ihre Vorstellung damit sinnvoll konkretisieren.

  • Wohnnutzfläche

    Bevor wir die Frage nach der Grundstücksgröße stellen, sollten wir die Frage nach dem flächenmäßigen Wohnbedarf stellen. Berücksichtigen Sie dabei auch Platz für ein Gästezimmer oder aber die Möglichkeit, dass einer Ihrer Angehörigen, eines Ihrer Kinder oder Ihr 24-Stunden-Pfleger später vielleicht Bedarf an einer Einliegerwohnung haben könnte. Die Wohnnutzfläche kann nachträglich nur um viel Geld erweitert werden. Es lohnt sich also, eventuellen Bedarf schon von vorn herein zu kalkulieren.

  • Grundstücksgröße

    Wenn Sie sich der benötigten Wohnnutzfläche gewahr sind, sollten Sie im nächsten Schritt an die gesamte Grundstücksgröße denken. Sind Sie ein leidenschaftlicher Gärtner, ein Schwimmer oder aber benötigen Sie Platz für eine Gartenhütte oder einen zusätzlichen KFZ-Platz? All diese Aspekte sollten Sie bei der Definition Ihrer idealen Grundstücksgröße berücksichtigen. Die Praxis zeigt ohnehin, was davon machbar ist und was nicht. Wichtig ist aber, dass Sie wissen, was Sie benötigen und worauf Sie im Bedarfsfall verzichten könnten.

  • Bungalow oder Hochhaus

    Treppensteigen kann später ein Problem werden, in jungen Jahren schafft der erste oder zweite Stock hingegen Platz für alle. Die Frage ob man ebenerdig oder auf mehrer Stöcke bauen soll ist nicht ganz leicht, da die Bedürfnisse sich mit fortschreitendem Alter ändern. Überlegen Sie also gut, welche Möglichkeiten für Sie in Frage kommen und auch, welche baulichen Gegebenheiten schon von Beginn an berücksichtigt werden sollten (beispielsweise Lift).

  • Keller oder Zubau

    Der Kellerbau ist eine durchaus kostenintensive Angelegenheit. Je nach Grundstücksgröße kann sich daher ein Zubau (ggf. inkl. zweitem Garagenplatz) anbieten. Aber auch diese Frage sollten Sie nicht außen vor lassen, denn ein Keller bietet neben jeder Menge Stauraum auch viele Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten.

  • Investitionsvolumen

    So weit alles schön und gut. Doch die letzte und vermutlich wichtigste Frage ist: Wie viel will und kann ich mir leisten? – Nun, diese Frage können wir Ihnen kostenlos und unverbindlich beantworten:

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