Anlage-Immobilien als Vorsorgemodell
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Anlage-Immobilien als Vorsorgemodell?

12. Juli 2021
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Denkt man an die Zukunft, an Vorsorge, Absicherung, Wertanlage – dann denkt man irgendwie automatisch auch an Anlage-Immobilien als das Vorsorgemodell. Diese soll einerseits der Alterswohnsitz sein, sich andererseits durch Mieteinnahmen selbst abzahlen. Das haben wir alle irgendwie intus. Doch wie gestaltet sich diese bequeme Strategie in der Praxis? Worauf kommt es tatsächlich an, wenn man das Projekt Anlage-Immobilie als Vorsorgemodell anstrebt?


Was sind Anlage-Immobilien überhaupt?

Immobilien ganz allgemein sind unbewegliche Sachgüter. Sie unterscheiden sich wiederum in Gewerbe-, Wohn-, Sozial-, Spezial-, Service-, Betreiber-, Luxus- und  Anlage-Immobilien. Diese Anlage-Immobilien (oder auch Rendite-Immobilien genannt) kennzeichnen sich dadurch, dass ihr Zweck nicht im eigenen Wohnbedarf selbst liegt, sondern in der Verzinsung des investierten Kapitals. Man merke sich also: Anlage-Immobilien sind jene Immobilien, in die man zwar selbst investiert, diese aber selbst nicht bewohnt. Die Anlage-Immobilie kann gleichermaßen eine Gewerbe- als auch eine Wohnimmobilie sein.

Vor- und Nachteile der Anlage-Immobilie

Anlage-Immobilien sind eine begehrte Investitions-Form, da die Mieterträge, die an den Verbraucherindex angepasst sind, dem Investor automatisch einen Inflationsschutz bieten. Zudem kann der Ertrag ein Stück weit selbst gesteuert werden, etwa bei der Preisverhandlung, der Miethöhe und natürlich bei der FINANZIERUNG. Die Anlage-Immobilie ist natürlich auch durch ihre Unabhängigkeit vom Börsenmarkt vorteilhaft.

Zudem ist es eine verhältnismäßig sichere Investition, die im Gegenzug aber auch keine überraschend hohe Rendite abwirft. Um die Rendite zu steigern bedarf es in der Regel entweder einer Wertsteigerung der Liegenschaft oder einen Mieterwechsel und eine damit verbundene Mieterhöhung. Wo wir auch schon bei den Nachteilen sind. Denn einen langfristigen und zuverlässigen Mieter zu finden ist bei den aktuellen Mietpreisen gar nicht so einfach.

Weitere Probleme der Anlage-Immobilie sind die Risiken im Zinsanstieg, ein möglicher Leerstand und damit einhergehender Mietentgang, die Wertminderung der Liegenschaft oder aber die vielleicht schlechte Bausubstanz, welche unter Umständen zu einem hohen Instandhaltungs-Aufwand führt.

Anlage-Immobilien werden gerne idealisiert. Die Realität sieht hingegen etwas anders aus. So ist ein Investor heutzutage schon damit zufrieden, wenn er 1/4 des Kaufpreises an Eigenmittel in eine halbwegs qualitative Wohnung zum konventionellen Kaufpreis einbringen kann.

Bedeutet: Auch Anleger haben kaum Chance auf ein Immobilien-Schnäppchen, denn dafür ist die Nachfrage schlichtweg zu groß.

Zusammenfassend

Im Vergleich zu anderen Anlage-Formen ist die Investition in Betongold unter bestimmten Umständen ratsam. Doch gerade in Zeiten wie diesen (Stichwort: Corona), ist es schwer, den Immobilienmarkt und seine Entwicklung langfristig einzuschätzen. Eines lässt sich trotz allem mit Sicherheit sagen: Der Bedarf an Wohnraum wird auch in Zukunft nicht weniger werden und Investitions-KREDITE waren noch nie günstiger wie derzeit.

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