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2016: Neues Jahr – günstige Zinsen

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2016: Neues Jahr – günstige Zinsen

Für Häuslbauer und Immobilienkäufer bleibt der Gang zur Bank auch 2016 meist eine angenehme Angelegenheit. Wie erwartet bewegen sich die Zinsen für Immobiliendarlehen zum Jahresstart im historischen Vergleich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Die Chancen stehen gut, dass sich daran in den nächsten Monaten nichts ändert. Zwar hat die amerikanische Notenbank noch im Dezember mit einer moderaten Leitzinserhöhung die Zinswende eingeläutet. Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) werden nicht müde, ihre Entschlossenheit kundzutun, im neuen Jahr dem selbst gesteckten Inflationsziel von knapp unter 2% ein Stück näher zu kommen. Eine Folge der lockeren Geldpolitik bleibt, dass Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung unter 1,6% Zinsen zu haben sind. Dies wird sich nach Meinung einiger Experten kurzfristig kaum ändern – im Jahresverlauf werden aber moderat steigende Konditionen erwartet.

 

Das neue Jahr war noch keine Woche alt, als der Börsencrash in China den Anlegern weltweit eindringlich vor Augen geführt hat, dass die Weltwirtschaft noch immer auf einem fragilen Fundament steht. Bereits im Vorjahr hatte es immer wieder Befürchtungen gegeben, dass sich die chinesische Volkswirtschaft, die sich in den vergangenen Jahren als globaler Wachstumsmotor behauptet hat, abkühlt. Und tatsächlich schrumpft die Industrieproduktion im Reich der Mitte, in dem viele Unternehmen haushoch verschuldet sind. Der Kursverlust von zeitweise sieben Prozent an den chinesischen Börsen und der gleichzeitig ausgesetzte Aktienhandel waren für viele Anleger ein schmerzhafter Start ins neue Börsenjahr.

 

Laut Expertenmeinungen ist es für 2016 vorhersehbar, dass sich die Eurozone wirtschaftlich noch lange nicht in ruhigem Fahrwasser bewegt. Zuletzt lag die Inflationsrate im Euro-Land bei 0,2 Prozent – angestrebt werden von der EZB knapp unter zwei Prozent. Dass sich die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auf dem aktuell niedrigen Niveau bewegt, verwundert auch kaum. Allen optimistischen Prognosen zum Trotz ist die Wirtschaftsleistung in der Eurozone noch niedriger als vor der Krise im Jahr 2007.

 

Die Arbeitslosigkeit bleibt europaweit hoch, die Gemeinschaftswährung Euro schwach und der Wirtschaftsmotor läuft relativ unruhig. Welche Folgen das aktuelle Szenario für Kreditnehmer kurzfristig hat, darüber sind sich die meisten Experten einig.

 

Sie sehen bei den Kreditzinsen eine Seitwärtsbewegung, die von Schwankungen begleitet wird. Die Finanzierungsbedingungen dürften in den ersten Monaten des Jahres grundsätzlich sehr günstig bleiben. Die Zinswende in den USA belastet den Markt noch nicht und solange die EZB konjunkturell negative Tendenzen mit einer lockeren Geldpolitik beantwortet, werden die Zinsen insgesamt niedrig bleiben.

 

Langfristig könnte es nach Meinung von Experten teurer, aber nicht teuer werden.

 

Die FED hat die Zinswende „recht vorsichtig“ eingeläutet und der Euroraum kann sich dieser Entwicklung nicht vollkommen entziehen. Deshalb sollten die Zinssätze trotz einer weiterhin lockeren Geldpolitik der EZB zum Jahresende 2016 über den aktuellen Werten liegen.

5. Februar 2016|